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Altlasten intensiv: Sanierungskosten - Prognose und Realität. Aktuelle Rechtsfragen

Durée1 jour
Date04.11.2020
LieuZürich
Frais de participationCHF 470.-
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Altlasten intensiv: Sanierungskosten – Prognose und Realität. Aktuelle Rechtsfragen.

An den "Altlastentagen intensiv", stehen aktuelle Fragen, neueste Entwicklungen sowie die "best practice" eines ökologisch sinnvollen und kosteneffizienten Vorgehens bei belasteten Standorten und Altlasten im Vordergrund.

Im November 2020 steht die Frage im Mittelpunkt, mit den Unsicherheiten von Prognosen bei den Sanierungskosten umgegangen werden kann, hat dies doch erhebliche Auswirkungen auf die Handelbarkeit von belasteten Grundstücken: Wie kann die Unsicherheit von Prognosen reduziert werden, wie das Optimum zwischen möglichst geringen Untersuchungskosten und möglichst kleiner Unsicherheit gefunden werden? Was bedeutet die altlastenrechtliche Sicherstellung? Wie gehen Liegenschaftsentwickler mit belasteten Grundstücken um?

Der Lehrgang Umweltrecht steht unter der Schirmherrschaft des Bundesamts für Umwelt, der KVU Konferenz der Vorsteher der Umweltschutzämter, der KOK Konferenz der Kantonsförster und der VUR Vereinigung für Umweltrecht. Die Einzelkurse werden von der ÖBU, ARPEA, Ecoparc und der VUR empfohlen, die Kurse und Tagungen auch von der CHGEOL. Ihre Mitarbeitenden oder Mitglieder erhalten Rabatt auf die Teilnahmegebühr (siehe Teilnahmebedingungen).

Die sichere Prognose: Wunsch und Realität. Sicht der Gutachter und Unternehmer.

Welche Untersuchungen bei welchen Belastungsarten? Wieviel Untersuchung ist wünschbar, wieviel ist notwendig? Wo ist das Optimum zwischen Kosteneffizienz und Planungssicherheit?

Diskrepanz zwischen Sicht der Verkäufer (best case) und der Käufer (worst case) einer Liegenschaft? Wie bringt man sie unter einen Hut?

«Verfallsdatum» von Gutachten – wie ändert sich die Situation bei neuen Entsorgungswegen, neuen Anforderungen in punkte Wiederverwertung oder in punkto Schadstoffgehalt von Abfällen?

Thomas Eisenlohr, Dr. Heinrich Jäckli AG, Winterthur 
Ursin Ginsig, Eberhard Recycling, Kloten
Michael Rüffer, Ecosens, Wallisellen
  

Die altlastenrechtliche Sicherstellung – ein inzwischen alltägliches Geschäft im Kanton Zürich

Die Praxis des Kantons bei Sicherstellungen aufzeigen im Rahmen von Art. 32dbis Umweltschutzgesetz.

Bewilligungen für Veräusserungen gemäss Abs. 3 und Sicherstellungen gemäss Abs. 1. Inwieweit sind die Art der Sicherstellung (Bankgarantie, Grundpfand usw.) und deren Höhe von relevanter Bedeutung?

Christoph Dimino, AWEL, Zürich  

Deponienachsorgekosten – Unsicherheiten und Abwägungen aus Sicht der Vollzugsbehörde

Im Kontext von Prognose und Realität und den damit verbundenen Unsicherheiten gehört Deponienachsorge im abfallrechtlichen Kontext zur Vorsorge. Wie muss der Kanton bei der Gefährdungsabschätzung vorgehen, wie kann er mit den Unsicherheiten verfahren und welche Möglichkeiten bestehen, bei einem veränderten Wissensstand wieder Einfluss zu nehmen?

Martin Moser, AWA, Bern  

Wie gehen Liegenschaftsentwickler mit Belastungen auf Grundstücken um?

Trefferquote der Untersuchungen, wie entwickeln sich die Kosten im Verlaufe der Projekterarbeitung (von der TU bis zum Sanierungsprojekt), - d.h. also abgestimmt auf den zunehmenden Wissensstand, Sicherheit von Prognosen aus der Sicht des Projektentwicklers, wie geht ein Projektentwickler mit den Unsicherheiten um?

Matthias Damo, SBB, Bern  

Beurteilung und Einfluss von Ökorisiken bei Kreditvergaben 

Was sind die Grundlagen für eine Kreditvergabe und wie fliessen erkannte Ökorisiken ein? Wer beschäftigt sich mit ökologischen Risiken bei einer Bank? Gibt es allgemein gültige Standards in diesem Bereich?

Urs Bürgy, Credit Suisse, Zürich
Marianne Kernen Berger, Credit Suisse, Zürich

Aktuelle Rechtsprechung und Gerichtsentscheide

Marc Peyer, Bürgi Nägeli Rechtsanwälte, Zürich  

Wie immer werden von unseren hochkarätigen Juristen Rechtsfälle aus der Altlasten-Praxis und die neueste Entwicklung der Rechtsprechung und deren Auswirkungen behandelt.

Neben praxisnahen Vorträgen von hochkarätigen und erfahrenen Referenten aus Privatwirtschaft und von Behörden ist Zeit für Diskussion, Erfahrungsaustausch und Networking vorgesehen.